CIRS Health Care

Einrichtungsübergreifendes CIRS (üFMS)

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CIRS - Gesetze und Anforderungen

Patientenrechtegesetz und CIRS

Im Februar 2013 sind die Änderungen des Patientenrechtegesetzes in Kraft getreten. Dabei wurde der G-BA verpflichtet grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement und Mindeststandards für Risikomanagement- und Fehlermeldesysteme festzulegen sowie Anforderungen an einrichtungsübergreifende Fehlermeldesysteme. Die Anforderungen sollen in besonderem Maße geeignet sein, Risiken und Fehlerquellen in der stationären Versorgung zu erkennen, auszuwerten und zur Vermeidung unerwünschter Ereignisse beizutragen. Daneben dienen sie als Grundlage für die Vereinbarung von Vergütungszuschlägen nach § 17b Absatz 1 Satz 5 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes.

Durch die Vergütungszuschläge soll ein finanzieller Anreiz für die Krankenhäuser geschaffen werden, an qualifizierten Fehlermeldesystemen mitzuwirken, die ein gemeinsames Lernen aus unerwünschten Ereignissen auch außerhalb der eigenen Einrichtung und damit einen zusätzlichen Beitrag zur Erhöhung der Patientensicherheit leisten.

Durch das Patientenrechtegesetzt wurde zudem, nach § 135a Absatz 3 Sozialgesetzbuch der Schutz des CIRS-Melders gewährleistet.

Weitere Informationen zur Qualitätsmanagement-Richtlinie Krankenhäuser -KQM-RL finden Sie hier
Weitere Informationen zum Patientenrechtegesetz finden Sie hier

Anforderungen des G-BA an einrichtungsübergreifende Fehlermeldesysteme

Die Anforderungen an einrichtungsübergreifende Fehlermeldesysteme wurden vom G-BA im März 2016 definiert und sind am 05. Juli 2016 in Kraft getreten. Nimmt ein Krankenhaus nachweislich an einem übergreifenden Fehlermeldesystem teil, das diese Anforderungen erfüllt, kann es Vergütungszuschläge beanspruchen. Die Höhe der Vergütungszuschläge wird bundeseinheitlich zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen und dem Verband der privaten Krankenversicherung vereinbart.

Zu den Anforderungen zählen z.B.:
• für alle Einrichtungen offen und über das Internet frei zugänglich
• die Gewährleistung der vertraulichen Bearbeitung aller Daten
• strukturiertes Meldeformular und Möglichkeit der Eingabe von Nutzerkommentaren
• vorhandene Schnittstellen zwischen dem einrichtungsinternen Fehlermeldesystem und dem uFMS (Import-, Exportfunktion)
• die Fallberichte enthalten neben der Analyse der Ereignisursachen auch die Ableitung von Präventionsmaßnahmen
• der Betreiber erstellt einmal jährlich eine Teilnahmebestätigung

Eine Übersicht der Anforderungen des G-BA und die Unterstützung dieser Anforderungen durch das einrichtungsübergreifende Fehlermeldesystem CIRS Health Care können Sie hier herunterladen:

zur Übersicht der Anforderungen und Erfüllung durch CIRS Health Care (PDF 340 KB)

Weitere Informationen zu den Anforderungen an einrichtungsübergreifende Fehlermeldesysteme erhalten Sie auf der Webseite des G-BA